Hauser: „Es muss jetzt endlich eine Lösung her!“

Die CDU Esslingen fordert mit Blick auf die Verkehrssituation in der Stadt die Stadtverwaltung zu einem schnellen und entschlossenen Handeln auf. „Die Verkehrssituation von und nach RSKN ist dank der Bauarbeiten an der Augustinerbrücke heute schon untragbar und wird es mit der Vollsperrung der Geiselbachstraße im kommenden Jahr erst recht“, wie der CDU-Vorsitzende Tim Hauser deutlich macht. Daher habe er „keinerlei Verständnis dafür, dass sich die Stadtverwaltung nicht bemüht, für Entlastungen zu sorgen. Wir hatten hierzu bereits vergangenen November einen Vorschlag unterbreitet. Die Zeit verrinnt wie im Fluge und es tut sich nichts.“

Die CDU will nun prüfen lassen, ob kurzfristig die Einrichtung einer durchgehenden „grünen Welle“ von der Vogelsangbrücke bis zum Hirschlandkopf möglich sei, die jedenfalls während der Hauptverkehrszeit auch die Bedarfsampeln für Fußgänger einschließt. Dies gelte auch während der Vollsperrung der Geiselbachstraße 2019; hier auch morgens in der Gegenrichtung. „Auch weitere mögliche Maßnahmen wurden von der Stadt noch nicht hinreichend geprüft“, erklärt dazu Dieter Trumpp, Kandidat für die Gemeinderatsliste der CDU zur Kommunalwahl 2019. „Dazu gehört ein Mehrschichtbetrieb für die Bauarbeiten. Dazu gehört die jeweils einseitige Öffnung der Weinberge von der Neckarhalde zur Kelter Mettingen morgens und abends während der Hauptverkehrszeiten. Und dazu gehört auch das Busshuttle über Rüdern und Uhlbach nach Untertürkheim.“

„Was die Öffnung der Weinberge angeht, freuen wir uns, dass mittlerweile die Freien Wähler und die SPD auf unsere Linie eingeschwenkt sind“, betont CDU-Chef Hauser. „Gerade deswegen ist es befremdlich und traurig, dass sich nichts tut“. Offenbar glaubt man im SPD-geführten Rathaus bis heute, das Problem aussitzen zu können. Auch die von der Stadt und dem Ordnungsamt geäußerte Bedenken, die Strecke durch die Weinberge sei zu gefährlich, wollen Hauser und Trumpp so nicht gelten lassen. Nicht nur viele Alpenpässe seien deutlich gefährlicher, und würden trotzdem genutzt – auch ein Beispiel in der näheren Umgebung zeige, was möglich ist: Der Speidelweg verbindet Stuttgart-Rohracker und den Frauenkopf durch die Weinberge. „Dieser Weg ist deutlich enger und sogar beidseitig zu befahren“. Daher werde die CDU-Gemeinderatsfraktion die Stadtverwaltung mit einem Antrag erneut zum Handeln auffordern, sagt Stadtrat Edward-Errol Jaffke und macht deutlich: „Es wird höchste Zeit zu Handeln!“

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