Hauser: „SPD-Oberbürgermeister bekommt die Quittung für sein untragbares Verhalten“

Zur Ankündigung der Zwiebelwirte, bereits im kommenden Jahr kein weiteres Zwiebelfest auszurichten, erklärt der Vorsitzende der Esslinger CDU, Tim Hauser: „Der SPD-Oberbürgermeister bekommt die Quittung für sein untragbares Verhalten – und die Stadt hat darunter zu leiden. Bei der Diskussion um die Zukunft des Zwiebelfestes hat Zieger sich verhalten wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen: Die bisherigen Zwiebelwirte wurden nicht eingebunden, ihre Erfahrung und Expertise wurde ignoriert. Dass Esslingen jetzt erst einmal ganz ohne Sommerfest steht, ist eine traurige Nachricht für die Stadt. Nachdem der SPD-OB auf diese Weise mit den Wirten umgegangen ist, kann es aber auch nicht wirklich verwundern.“

Richtig sei: Auch in der CDU-Fraktion habe es unterschiedliche Meinungen dazu gegeben, welche Organisationsform – auch aus rechtlichen Gründen – die beste für das Fest sei. Aber, so Hauser weiter: „Für uns war immer klar: Das Zwiebelfest ist deswegen so erfolgreich, weil die Wirte in eigener Initiative ein vorbildliches Konzept gefunden haben. Auch in Zukunft muss es eine Zusammenarbeit mit den Zwiebelwirten geben!“ Hier sei nun durch das Duo Zieger-Metzler schon viel Porzellan zerschlagen worden. Dennoch müsse man nach vorne schauen, sagt Hauser: „Um wieder zueinander zu finden, ist zweierlei notwendig. Erstens müssen Vertreter von Stadt, Gemeinderat und Zwiebelfest GmbH schnell zusammenkommen, um zur Abwechslung einmal miteinander statt übereinander zu reden. Zweitens muss die Stadt deutlich machen, wie künftig die Wirte ausgewählt werden. Klar ist: Das kann der OB nicht alleine. Wir wollen nicht, dass das Zwiebelfest durch ein Ziegerfest ersetzt wird!“

Im Übrigen zeige das Hin und Her eines ganz deutlich, wie der stellvertretende CDU-Vorsitzende Hannes Griepentrog ergänzt: „Dass der SPD-Oberbürgermeister zu Alleingängen neigt, ist bekannt. Der Gemeinderat braucht daher dringend frischen Wind und neue Köpfe, denen es besser gelingt, die Verwaltungsspitze zu kontrollieren und in ihre Schranken zu weisen. Die Kommunalwahl am 26. Mai bietet dazu die Gelegenheit. Und die Liste der CDU bietet die richtigen Kandidatinnen und Kandidaten!“

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